Arbeitspsychologie - Leistungen

S

Stress und Stressbewältigung

Was ist das?

H. Selye definiert Stress als eine Reaktion von biologischen Systemen auf eine Belastung. Ob wir eine Situation als stressig empfinden hängt dabei von der individuellen Bewertung ab.

Im Arbeitskontext wird Stress als emotionale, gedankliche, verhaltensbezogene und physiologische Reaktionen auf unangenehme und gesundheitsschädigende Aspekte der Arbeit, des Arbeitsumfeldes und der Arbeitsorganisation bezeichnet.

Ursachen

Gerade im Arbeitsumfeld stehen wir häufig zeitgleich vielfältigen Belastungen gegenüber. Zeitdruck, Multitasking, anspruchsvolle Aufgaben und soziale Konflikte sind nur einige von vielfältigen Anforderungen. Zudem wird Stress immer mehr als „Statussymbol“ betrachtet. Es ist erstrebenswert rund um die Uhr erreichbar zu sein, am Wochenende zu arbeiten, keine Pausen zu machen oder gar Urlaub zu nehmen. Wir gönnen uns keine Pausen und füllen die Ressourcen, die wir zur Bewältigung der Anforderungen brauchen nicht auf. Wir haben sehr hohe Ansprüche an uns und setzen uns damit selbst dauerhaft unter Stress.

Folgen

Die Folgen von Stress sind vielfältig und können von leichtem Kopfschmerz bis zur Erwerbsunfähigkeit reichen. Seit 15 Jahren steigen die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen stetig an (DAK Gesundheitsreport 2014). Laut Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sind 50-60% der Arbeitsausfälle durch Stress bedingt.

Stress kann neben körperlichen und psychosomatischen Erkrankungen auch Suchterkrankungen, soziale Konflikte, Aggressivität, sozialen Rückzug sowie Demotivation und Resignation der Arbeit gegenüber herbeiführen.

Die Folgen von Stress belasten somit nicht nur den einzelnen Menschen, sondern auch sein soziales Umfeld und seinen Arbeitgeber.

Wir bieten

Innerhalb eines individuell geplanten Seminars werden Theorien zur Stressentstehung, sowie des eigenen Stresserlebens thematisiert. Dazu werden verschiedene Übungen und Techniken zur Stressbewältigung bzw. Entspannung erlernt.

P

PMR - Entspannung

Was ist das?

Die progressive Muskelrelaxation wurde 1938 von dem Psychologen Edmund Jacobsen in Amerika entwickelt. Heute ist sie wohl die bekannteste Entspannungstechnik, die zum Beispiel im Bereich der Stressprävention eingesetzt wird. Die progressive Muskelrelaxation zeichnet sich durch eine sehr schnelle und einfache Erlernbarkeit sowie ein einfaches Prinzip aus. Nacheinander werden verschiedene Muskelgruppen bewusst angespannt und nach kurzer Zeit wieder entspannt. Die Wahrnehmung dieses Spannungskontrasts führt zu einem besonders hohem Entspannungszustand.

Indikation

Die progressive Muskelrelaxation kann zur Reduzierung vielfältiger Stresssymptome wie beispielsweise Spannungskopfschmerzen, Migräne, Tinnitus, Schlafstörungen, Bluthochdruck, Magenproblemen, Reizblase aber auch zur Reduzierung von Ängsten, Lampenfieber oder Stottern eingesetzt werden.

Wir bieten

Die Teilnehmer erlernen die Methode der progressiven Muskelrelaxation und werden befähigt diese in verschiedenen Alltagssituationen einsetzen zu können. Nach dem Seminar können die Teilnehmer selbstständig den angestrebten Entspannungszustand hervorrufen.

A

Autogenes Training - Entspannung

Was ist das?

Das autogene Training wurde 1928 von J.H. Schulz entwickelt. Ziel dieses Entspannungsverfahrens ist es, mittels Selbstsuggestionsmethoden körperliche und geistige Vorgänge zu beeinflussen und somit über Spannungsabbau negative physische und psychische Symptome zu reduzieren.

Das autogene Training basiert auf der Annahme, dass ein ruhiger körperlicher Zustand zu einem ruhigen psychischen Zustand führt. Diese Entspannungszustände werden über verschiedene, systematische Grundübungen mittels Autosuggestion hervorgerufen. Hierbei werden bestimmte Vorstellungen gedanklich so lange wiederholt, bis sich der gewünschte Effekt einstellt (z.B. „ Die Arme und Beine sind ganz schwer“). Neben der Entspannungsreaktion können mithilfe dieser Methode auch Verhaltensänderungen durch das Verinnerlichen von positiven Vorsätzen herbeigeführt werden.

Indikation

Das autogene Training kann Stressreaktionen und Nervosität reduzieren und die Konzentration fördern. Es dient zudem dem Abbau von psychosomatischen Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen, Schlafstörungen oder Verdauungsproblemen.

Wir bieten

Die Teilnehmer erlernen im Seminar die Fähigkeit, kontrollierten Einfluss auf körperliche Vorgänge und psychisches Empfinden zu nehmen, um bei Belastungen im Alltag eine Möglichkeit der Entspannung selbständig anwenden zu können.

B

Burnout - Prävention und Zeitmanagement

Was ist das?

Unter dem Begriff Burnout versteht man den Zustand völliger körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung. Die Betroffenen fühlen sich ausgebrannt und sind in ihrem Leistungsvermögen deutlich eingeschränkt.

Indikation

Wer beruflich unter sehr hohem Druck steht, vielfältige Anforderungen meistern muss, oder von Stress und Mobbing betroffen ist, hat ein erhöhtes Risiko an Burnout zu erkranken. Gerade Beschäftigte in sozialen und helfenden Berufen sind besonders gefährdet. Präventionsarbeit ist unter diesen Bedingungen besonders wichtig.

Wir bieten

Wir bieten Seminare zur Klärung vielfältiger Fragen. Was genau steckt hinter diesem Begriff? Wie kann es dazu kommen? Wie kann es verhindert werden und wie kann man sich davon wieder erholen? Was können Führungskräfte tun, um ihre Mitarbeiter vor Burnout zu schützen oder erste Warnzeichen wahrzunehmen? Wir unterstützen Sie hierbei auch im Bereich Zeitmanagement.

Burnout kann eine längere Krankheitsphase als Folge haben. Gern bieten wir daher in vorliegenden Fällen auch unsere Unterstützung an oder begleiten Sie bei bevorstehenden BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement) - Gesprächen.

M

Mobbing

Was ist das?

Mobbing ist ein vielseitig genutzter Begriff unserer Zeit. Zu dem Begriff Mobbing finden sich 11.800.000 Einträge bei google und 100te von Büchern auf dem Markt. Nach der Definition des Bundesarbeitsgerichts versteht man unter Mobbing am Arbeitsplatz das systematische Anfeinden, Schikanieren und Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander und durch Vorgesetzte.

Ursachen

Prinzipiell kann Mobbing jeden treffen. Gemobbt wird in allen Berufen, Schichten und auf allen Hierarchiestufen. Mobbing tritt häufig auf, denn es verschafft dem Mobber eine Machtposition. Weiterhin können Neid, Frust und falsch verstandener Ehrgeiz Mobbingursachen sein. Häufig ist es aber auch eine Kettenreaktion, die durch eine unfaire Behandlung gegenüber dem Täter selbst ausgelöst wird.

Folgen

Mobbing führt meist zu starken Einschränkungen im Arbeits- und Leistungsverhalten der Betroffenen. Nicht selten kommt es zur Kündigung. Im schlimmsten Fall entstehen durch Mobbing ernsthafte Erkrankungen mit weitreichenden negativen Folgen für das Mobbingopfer.

Wir bieten

In einem Seminar zu dem Thema wird vorerst genau definiert, was unter dem Begriff zu verstehen ist. Was verbirgt sich dahinter? Wie kann dem vorgebeugt und entgegen gewirkt werden? Welche Maßnahmen unterstützen das „Opfer“? Wie kann die Arbeit am Arbeitsplatz für alle Beteiligten weitergehen?

S

Sucht am Arbeitsplatz

Was ist das?

Das Themengebiet Sucht am Arbeitsplatz beschäftigt sich mit Menschen, die zunächst aus Genuss und später aus Gewohnheit Substanzen konsumieren und damit am Arbeitsplatz auffällig werden. Hierbei kann es sich um Alkohol, Medikamente oder Drogen handeln.

Ursachen

Häufig versuchen Betroffene ihrem belastenden Alltag zu entkommen und damit verbundenen Stress, Ängste und Sorgen mithilfe von Suchtmitteln zu kompensieren.

Folgen

Durch Abhängigkeitserkrankungen oder den riskanten Konsum von Substanzen können ernste Probleme für den betroffenen Mitarbeiter und auch den Arbeitgeber entstehen. Neben negativen Auswirkungen auf Verhalten, Leistung und Betriebsklima ist besonders die starke Gesundheitsgefährdung durch die Substanz an sich, aber auch durch das erhöhte Unfallrisiko (bspw. beim Bedienen der Maschinen) von hoher Relevanz.

Wir bieten

Sucht am Arbeitsplatz ist ein schwieriges Thema. Wie erkenne ich Sucht? Wie gehe ich als Führungskraft oder Mitarbeiter mit den Betroffenen um? Wie schütze ich Kollegen? Dies und weitere Fragen können in einem Seminar geklärt werden. Weiterhin bieten wir auch Unterstützung bei der Erstellung einer Suchtvereinbarung. Diese und der darin enthaltene Interventionsleitfaden beinhaltet die grundsätzliche Haltung der Einrichtung im Bezug auf Suchtmittel und formuliert Ziele des Unternehmens für die Bereiche Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung. Dadurch erhalten Personalverantwortliche Handlungs- und Rechtssicherheit. Ferner werden die Gleichbehandlung von MitarbeiterInnen gefördert und co-abhängiges Verhalten vermieden. Es ermöglicht zudem Hilfestellung für Betroffene.

G

Gesprächsführung und Kommunikation

Was ist das?

Wir befinden uns in einem ständigen Austausch mit unserer Umwelt. Dieser findet auf verbaler und nonverbaler Ebene statt. Es ist nicht möglich nicht zu kommunizieren.

Indikation

Häufig können Konflikte im Arbeitskontext mithilfe gelungener Kommunikation vermieden werden. Kommunikationstrainings können somit zur Prävention, aber auch zur Teambildung und Weiterbildung eingesetzt werden.

Wir bieten

Ziel dieser individuell angepassten Seminare ist die Vermittlung von Kommunikationsgrundsätzen und –regeln sowie das Erlernen und Einüben spezieller Kommunikationstechniken. Gern können auch spezifische Themen wie das Führen von Mitarbeitergesprächen thematisiert werden.

K

Konfliktmanagement und Mediation

Was ist das?

Von einem Konflikt spricht man, wenn Interessen / Wertvorstellungen von verschiedenen Personen oder Gruppen nicht miteinander vereinbar sind. Konfliktmanagement und Mediation verhindern mithilfe systematischer Auseinandersetzung die Ausbreitung oder Eskalation des Konflikts.

Indikation

Konflikte entstehen immer da, wo es zu beruflicher und / oder sozialer Interaktion kommt. Ein schlechtes Betriebsklima, Mobbing, aber auch sozialer Rückzug, Fehlzeiten und nonverbale Kommunikation können Hinweise für vorhandene Konflikte sein. Werden diese nicht behoben, verschlimmern sich die negativen Konsequenzen stetig.

Wir bieten

Die Vermittlung von Wissen über die Entstehung und Methoden der Bewältigung von Konflikten. Ebenso bieten wir ihnen Coachings zur Konfliktlösung an.

A

Aggression und Übergriffe: Prävention posttraumatischer Belastungsstörungen

Was ist das?

Eine posttraumatische Belastungsstörung tritt als eine verzögerte psychische Reaktion auf ein extrem belastendes Ereignis auf. Dies äußert sich häufig in Konzentrations- und Schlafstörungen, aber auch in einer beeinträchtigten Leistungsfähigkeit, Ängsten, Depressionen und im Vermeiden dieser und ähnlicher Situationen. Betroffene leiden häufig unter Flashbacks in Form von wiederkehrenden unangenehmen Gedanken, Gefühlen oder Bildern. Häufig ziehen sich die Betroffenen zurück und meiden soziale Kontakte.

Ursachen

Zum Arbeitsalltag vieler Menschen gehört soziale Interaktion – im Supermarkt, auf der Bank, am Postschalter, in der KiTa oder beim Arzt. Leider kommt es immer wieder vor, dass Mitarbeitern hierbei unverschämt, herabwürdigend, aggressiv oder sogar mit körperlicher Gewalt begegnet wird. Sehr häufig kommt es zu Beleidigungen, sexueller Belästigung oder zu Überfällen.

Unter bestimmten Bedingungen kann aus solchen belastenden Erfahrungen eine posttraumatische Belastungsstörung erwachsen.

Folgen

Die Folgen für die Betroffenen reichen von Ärger und Frust über Demotivierung bis hin zu krankheitswertigen Störungen der psychischen Gesundheit, mitunter verbunden mit körperlichen Schäden.

Meist reagieren die Opfer mit Depressivität, Ängstlichkeit oder auch Aggressivität. Diese unmittelbaren Belastungsreaktionen sind normal und klingen mit sozialer Unterstützung und Entlastung auch wieder ab. Es braucht jedoch professionelle Unterstützung durch Psychologen, wenn es zu bleibenden körperlichen, psychischen oder seelischen Schäden kommt oder gesundheitliche Vorschädigungen vorliegen. Unterstützt werden sollte auch, wenn es sich um wiederholte Übergriffe handelt oder der Betroffene zusätzlichen psychosozialen Belastungen, wie beispielsweise Verlust oder Pflege eines nahen Angehörigen oder Konflikten im sozialen Umfeld oder am Arbeitsplatz, ausgesetzt ist.

Wir bieten

Unterstützung und Beratung zur Optimierung des Gesundheitsverlaufs, zur Stabilisierung und zur Wiederherstellung von Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Verhaltenstherapeutische Therapien werden bei Bedarf angeboten.

E

Externe Mitarbeiterberatung/Employee Assistance Program (EAP)

Was ist das?

Die externe Mitarbeiterberatung („EAP“) ist eine unabhängige, unternehmensexterne, i.d.R. telefonische Beratung für Mitarbeiter aller Ebenen. Sie kann zur Beratung bei psychischen Belastungen aber auch als Orientierungshilfe während Veränderungsprozessen oder zur Unterstützung von Führungskräften eingesetzt werden.

Dabei werden keinerlei kritische Informationen an das Unternehmen weitergegeben. Der Auftraggeber wird jedoch in regelmäßigen Abständen über Beratungsleistungen und –anlässe in anonymisierter Form informiert. Dies erlaubt den ökoklogisch rationalen Aufbau von Angeboten des betrieblichen Gesundheitsmanagements mit präziser Passung zum betrieblichen Bedarf und leistet so einen Beitrag zur Reduktion systematischer gesundheitlicher Beeinträchtigungen.

Indikation

Die Beachtung der psychischen Gesundheit der Mitarbeiter wird immer relevanter. Gründe hierfür sind steigende Lebensarbeitszeiten, die demografische Entwicklung hin zu älteren Mitarbeitern und der ökonomische Nutzen, hochqualifizierte Fachkräfte an den eigenen Betrieb zu binden.

Gleichzeitig haben sich in den vergangenen 20 Jahren die Ausfallzeiten wegen psychischer Erkrankungen mehr als verdoppelt. Mit einem EAP kann ein Unternehmen frühzeitig Unterstützung bei psychischen Belastungen anbieten, um deren negativen Folgen rational zu begegnen.

Wir bieten

Unterstützung und Informationen in vielerlei Bereichen. Typische Themen sind Stress, Burn-Out, Fehlzeiten, Ängste, Sucht, akute Krisen oder psychische Krankheiten. Auch Führungskräfte können sich beraten lassen, etwa im Umgang mit psychisch auffälligen Mitarbeitern, beim Neueinstieg in eine Führungsrolle oder bei Resortwechseln.

G

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Was ist das?

Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen, welche nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) durchgeführt werden muss, werden mit der Arbeit verbundene Gefährdungen ermittelt, bewertet und Maßnahmen zur Förderung der Sicherheit und Gesundheit festgelegt.

Indikation

Der Strukturwandel in der Arbeitswelt bringt zahlreiche Veränderungen in den Bereichen der Arbeitszeit, der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbelastungen mit sich. Fehlbelastungen und Stress am Arbeitsplatz als negative Konsequenzen führen zu einem steten Zuwachs psychisch bedingter Fehlzeiten. Aufgrund dieser Entwicklungen ist die verstärkte Beachtung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz essentiell.

Nach dem Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (BGV A1 bzw. GUV-V A1) sind alle Arbeitgeber dazu verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Hierbei sind auch zwingend psychische Belastungen zu berücksichtigen.

Wir bieten

Wir können Ihnen neben einer individuell an Ihr Unternehmen angepassten Gefährdungsbeurteilung auch die Unterstützung im anschließenden Optimierungsprozess sowie Coachings bei der Erarbeitung und Durchführung der Gefährdungsbeurteilung anbieten.

N

Notfallmanagement

Was ist das?

Im Arbeitsalltag treten immer wieder Extrem- oder Notfallsituationen wie tätliche Übergriffe, Geiselnahmen oder schwere Unfälle auf. Aus diesen Akuttraumatisierungen können sich schwerwiegende psychische Leiden für die Betroffenen ergeben, wenn sich beispielsweise eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt. Aufgabe des Notfallmanagements ist es, diese negativen Konsequenzen mittels professioneller, psychologischer Betreuung zu verhindern.

Indikation

Indiziert ist ein psychologisches Notfallmanagement nach jedweder Extremsituation. Dabei ist besonders zu beachten, dass die Bewertung der Situation subjektiv ist und jeder Mitarbeiter auf Zwischenfälle anders reagieren kann und dementsprechend eine individuell angepasste Betreuung benötigt.

Wir bieten

Die psychologische erste Hilfe dient vor allem der Beruhigung und Stabilisierung der betroffenen Mitarbeiter vor Ort. Gleichzeitig bieten wir zudem bei Bedarf eine längerfristige Nachsorge an.

B

Betriebliches Eingliederungsmanagement

Was ist das?

Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) ist gesetzlich vorgeschrieben (§ 84 (2) SGB IX) und dient der Unterstützung der Arbeitnehmer, die innerhalb eines Jahres mindestens sechs Wochen arbeitsunfähig waren, bei der Eingliederung in den Betrieb.

Indikation

In Zeiten des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels ist ein effizientes Gesundheitsmanagement unumgänglich. Mithilfe des BEMs kann das wiederholte krankheitsbedingte Ausscheiden von Beschäftigten verhindert und Fehlzeiten reduziert werden. Dies verringert Personalkosten und senkt die Fluktuation innerhalb des Betriebes. Die individuelle Betreuung der Mitarbeiter führt zu einer erhöhten Motivation und Leistungsbereitschaft und erhöht letztlich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Zudem liefert das BEM Kennwerte über Krankheit und Gesundheit und so potentielle Ansatzpunkte für präventive Maßnahmen innerhalb des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Wir bieten

Wir stehen Ihnen sowohl bei der Generierung, als auch bei der Umsetzung des Eingliederungsmanagements zur Seite. Seminare und Vorträge für Führungskräfte oder die betroffenen Mitarbeiter stellen dabei eine mögliche Komponente der Unterstützung dar. Weiterhin können runde Tische moderiert oder Einzelgespräche zum Umgang mit Sorgen, Ängsten oder weiteren Themen angeboten werden.